UNSER KONZEPT

Bei unserer Arbeit orientieren wir uns an den ”Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz“. Im Mittelpunkt steht das Kind als aktiv Lernendem, mit all seinen Bedürfnissen und Interessen. Wir unterstützen die Bildungsprozesse durch eine aufmerksame und interessierte Haltung gegenüber dem Kind und gemeinsam greifen wir Lernanlässe auf, die die Selbstbildungskompetenzen fördern.
Unsere Arbeit wird durch die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems ständig überprüft, weiterentwickelt und gesichert. Fortbildungen und Weiterqualifizierungen der pädagogischen Mitarbeiterinnen sind selbstverständlich.

KONZEPT DER OFFENEN ARBEIT

Öffnung beginnt im Kopf, nicht nur die Öffnung der Räume, sondern auch die der Denk- und Arbeitsweisen, neuer Blickwinkel und Perspektiven. Und da wir beim Kind von einem aktiv Lernenden ausgehen, ist das Konzept der offenen Arbeit für uns naheliegend.

In unserem Kindergarten haben die Kinder die Möglichkeit, je nach Bedürfnis, Neigung, Interesse und Tagesform ihre Spielpartner, ihre erwachsene Bezugspersonen, ihren Ort und ihre Tätigkeit selbst auszusuchen. Alles ist möglich: Rückzug und Bewegung, Drinnen und Draussen, Bauen und Rollenspiel, Bücher lesen, kreatives Gestalten und vieles mehr.

Offene Arbeit ist ein Prozess, der nie still steht, sondern fortwährend erprobt, verändert und an die bestehenden Situationen angepasst wird.

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PATENERZIEHER

Jede pädagogische Fachkraft übernimmt eine Erziehungs-Patenschaft für eine bestimmte Anzahl von Kindern. Sie ist zuständig für die Eingewöhnungszeit und baut eine vertrauensvolle Beziehung zu Kind und Eltern auf. Sie ist Ansprechpartner für die Belange der Eltern. Außerdem hat sie die Entwicklung des Kindes im Blick und führt regelmäßige und systematische Beobachtungen durch.

Einmal jährlich bietet sie den Eltern ein individuelles Entwicklungsgespräch an. Bei Bedarf sind selbstverständlich auch zwischendurch Terminvereinbarungen möglich. Für kurze Absprachen reicht die Zeit meist beim Bringen oder Abholen der Kinder.

Ansonsten haben alle pädogischen Fachkräfte ein Auge auf die Kinder und stehen in engem Austausch mit den Kollegen.

Die Zugehörigkeit zur Patengruppe, und damit auch die Patenschaft der Erzieher/innen, endet mit dem jeweiligen Kindergartenjahr. Mit Beginn des neuen Jahres werden die verbliebenen und auch die neuen Kinder altersgemischt in Kleingruppen zusammengestellt und die Eltern bekommen neue Ansprechpartner.

 

„Ein Kind, das wir ermuntern, lernt Selbstvertrauen.
Ein Kind, dem wir mit Toleranz begegnen, lernt Offenheit.
Ein Kind, das Aufrichtigkeit erlebt, lernt Achtung.

Ein Kind, dem wir Zuneigung schenken, lernt Freundschaft. Ein Kind, dem wir Geborgenheit geben, lernt Vertrauen. Ein Kind, das geliebt und umarmt wird, lernt zu lieben und zu umarmen und die Liebe dieser Welt zu empfangen.“

 

FÖRDERUNG DER KREATIVITÄT

Unter Kreativität versteht man die schöpferische und gestalterische Kraft. Durch ihre Neugier, Wissbegierde, Fantasie und Spontanität haben Kinder die besten Voraussetzungen, diese Fähigkeiten zu entfalten.

Kreativität findet sich in alltäglichen Lebenssituationen und Herausforderungen, die innovative Lösungen verlangen. Dies geschieht nicht nur im Kreativraum, sondern überall: im Rollenspiel, im Forscherraum, beim Bauen – im gesamten Kindergarten.

Wir bieten, neben Raum und vielfältigem Material, ein Klima, in dem Kreativität überhaupt möglich werden kann. Die Kinder werden ermuntert, eigene Ideen zu entwickeln und zu verwirklichen. Wir unterstützen die Experimentierbereitschaft durch eine ermunternde Kommunikation und einer zustimmenden Haltung.

Dein Kind sei so frei es immer kann.
Lass es gehen und hören, finden und fallen,
aufstehen und irren.

(Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

SPRACHFÖRDERUNG

Eine gut entwickelte Sprachkompetenz ist der Schlüssel für erfolgreiche Lern- und Bildungsprozesse. Nur mit Sprache können wir den Dingen einen Namen geben, unsere Gefühle benennen, miteinander kommunizieren und ins Gespräch kommen.

Sprechenlernen funktioniert nur aktiv, zum einen in der Interaktion untereinander, zum anderen durch das „Begreifen“, das Erfassen der Umwelt mit möglichst mit vielen Sinnen. Ein warmes Beziehungsverhältnis und anregende Sprechanlässe sind dabei die Grundlage. Jegliches Tun wird sprachlich begleitet. Die Kinder werden ermuntert aus ihrem Alltag zu erzählen… was sie sehen, wie etwas funktioniert, was die anderen sagen, was sie erlebt haben…. Außerdem haben Lieder, Bücher, Reime, Fingerspiele… einen festen Platz in unserem Kindergartenalltag. So werden auch Kinder mit Sprachschwierigkeiten oder Kinder mit geringen Deutschkenntnissen sprachlich gefördert.

Im Rahmen des Landesprogramms „Zukunftschance Kinder –

Bildung von Anfang an“ bieten wir zusätzlich eine Sprachfördergruppe für Kinder mit Förderbedarf an. Bei Bedarf gibt es auch Einzelförderung.

RELIGIÖSE ERZIEHUNG

Träger unseres Kindergartens ist die Prot. Kirchengemeinde Steinwenden. Der christliche Glauben ist daher im alltäglichen Leben für die Kinder spür- und erlebbar. Durch unsere Grundeinstellung sind wir Vorbild und leben den Kindern Toleranz und Respekt vor anderen Menschen, Tieren und der Umwelt vor. Dazu gehört auch Offenheit und Achtung gegenüber anderen Kulturen und Religionen, wobei unsere eigene kulturelle und religiöse Identität als Leitfaden bewahrt wird.

Die Gemeinschaft ermöglicht den Kindern Zugang zu kirchlichen Festen und Traditionen und sie erleben sich und ihre Familie als wichtigen Teil der kirchlichen Gemeinde.

Einmal im Monat findet ein, von den Kindern gestalteter Gottesdienst statt, zu dem auch alle Gemeindemitglieder eingeladen sind.

LERN- UND BILDUNGSDOKUMENTATION

Jedes Kind erhält mit dem Eintritt in den Kindergarten ein ‚Schatzbuch‘. Darin wird seine Entwicklung, seine Lernprozesse und Wissenserwerb dokumentiert. Das Kind kann seine eigenen Stärken und Besonderheiten erkennen und wertschätzen lernen. Dies geschieht in Form von Bildern und Fotografien, von Lerngeschichten oder Dialogen, die von den Erzieherinnnen festgehalten werden.

Das Schatzbuch wird gemeinsam mit den Erzieherinnen gefüllt und ist den Kindern jederzeit zugänglich. Gerne nehmen es die Kinder auch mal übers Wochenende mit nach Hause, um es stolz allen Familienmitgliedern zu zeigen.

Weiter ist die Beobachtung eine wichtige Aufgabe und ein unerlässliches Instrument der Bildungs- und Entwicklungsbegleitung von Kindern. Neben der Erfassung der Bildungsbiografie, dient die Beobachtung dazu, Themen der Kinder zu erkennen und aufzugreifen. Auch hilft sie evt. Entwicklungsauffälligkeiten frühzeitig zu erkennen.

Einmal jährlich werden zusätzlich Entwicklungbögen angefertigt, die den aktuellen Entwicklungsstand dokumentieren und zusammen mit dem Schatzbuch als Gesprächsgrundlage für Entwicklungsgespräche mit den Eltern dienen.

GESUNDE ERNÄHRUNG

Gesundheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Kinder effektiv lernen können und sich körperlich und geistig gut entwickeln. Eine ausgewogene, kindgerechte Ernährung und vielseitige Bewegung sowie ausreichend Entspannungsmöglichkeiten sind dabei von grundlegender Bedeutung.

Die Kinder können eigenverantwortliches, ungezwungenes und genussvolles Essen und Trinken erlernen – aus einer breiten Auswahl heraus und in der anregenden Gesellschaft von Gleichaltrigen, die oft aus vielen unterschiedlichen Kulturen kommen.

Wir bieten den Kindern täglich ein gesundes, ausgewogenes Frühstück: frisches Obst, verschiedene Aufstriche, selbstgemachter Fruchtjoghurt, Rührei, Frischkornmüsli, aber auch mal selbstgekochte Marmelade oder Vollkornwaffeln. Essen ist Genuss!

Das Mittagessen wird von der Firma Apetito geliefert.